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„Mein Lohn ist das Grinsen der Kinder“ – Interview mit Carolin Ermert
Carolin Ermert vom Tückinger SV war unser erster Junger Star des Ehrenamts. Grund genug für uns, sie in unser Landesleistungszentrum in Dortmund einzuladen und ihr ein paar Fragen zu stellen. Lest hier, was sie bislang erreicht hat uns wie genau das Ehrenamt sie in ihrem Leben weitergebracht hat. Viel Spaß!
Wie lange bist du bei dir im Schützenverein tätig und was sind deine Aufgaben?
Eigentlich bin ich von meinen Eltern schon bei der Geburt im Schützenverein angemeldet worden. Also ca. 20 Jahre. Zur Zeit betreue ich die Jugendabteilung , also vor allem neben dem Schießstand mit einigen Schießspielen oder Koordinationsübungen, in denen Hand-Augen-Koordination geschult wird. Hauptsächlich arbeite ich aber mit den ganz kleinen, die an der RedDot©-Anlage trainieren.

Hast du ein Highlight, an das du dich besonders gerne zurückerinnerst?
Eigentlich ist es jedes Mal ein Highlight, wenn die Kinder grinsend mit einem Erfolgserlebnis vom Schießstand kommen. Mein Lohn ist das Grinsen der Kinder.

Würdest du dir irgendetwas, vor allem im Ehrenamt, wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Leute aktiv daran teilnehmen und viel mehr etwas machen. Es gibt viele Ämter, die zwar irgendwie besetzt sind, aber nicht so ausgeführt werden, wie sie sollten und vor allem nicht so viel Interesse daran haben. Ich glaube, dass die Menschen viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als darüber nachzudenken, mal etwas für andere zu machen.

Wie hat dich dein Ehrenamt persönlich geprägt?
Das ist schwierig. Ich glaube, es hat mich deutlich selbstständiger werden lassen, weil man ja auch gegenüber den Kindern eine Verantwortung hat.
Mir haben vor allem zu Beginn viele Leute unter die Arme gegriffen und mir neue Sachen gezeigt haben, die ich selbst dann umgesetzt habe. Da musste ich mich zu Beginn schon durchbeißen und schon auf eine Art wissen, wer ich bin und dass man nicht unbedingt auf jeden Kommentar sofort hören muss. Man muss eine dicke Haut entwickeln und seine eigene Arbeit schätzen können. Viele Leute meinen, sie könnten es besser, oder man hat Sachen nicht so umgesetzt, wie sie es sich vorgestellt haben und da muss man schon ein gewisses Vertrauen in sich selbst haben und auch entwickeln.

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